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Canasta — Einfach erklärt

Canasta ist ursprünglich ein aus Uruguay stammendes Kartenspiel, wobei das spanische Wort „Canasta“ für „Korb“ steht. Die Karten wurden nämlich eigentlich in einem aus Rohr geflochtenem Korb aufbewahrt. Das gesellschaftliche Kartenspiel ist für bis zu 6 Personen ausgelegt, kann aber auch nur zu Zweit gespielt werden. Die französische Spielversion von Canasta ist zusätzlich mit 6 Jokern ausgelegt, wobei es aber bei allen Versionen darum geht, möglichst viele Punkte durch das Auslegen vieler Karten zu erreichen. Man spricht während dessen auch von „Canasta bilden“.

Das Ziel des Spieles

Hauptsächlich geht es bei Canasta, oder bei der Canasta Bildung darum, möglichst schnell sieben Karten der gleichen Art zu sammeln. Beispiele:

Ein echtes Canasta wird dann gebildet, wenn sieben natürliche Karten erworben wurden. Was sind natürliche Karten?

Als wilde Karten werden folglich nur die Joker und alle Zweien bezeichnet. Diese können aber quasi als Ersatzkarte den echten Karten beigefügt werden.
Wer beispielsweise nur fünf Könige auf der Hand hält, dafür aber einen Joker und eine Zwei besitzt, der kann diese Kombination als Canasta ablegen.
Verboten ist es aber, bereits ausgelegte Joker oder Zweien auszutauschen.

Wer einen so genannten „unechten Canasta“ legt, der legt also einen Canasta mit nicht vollständig sieben natürlichen Karten. Wichtig für ein unechtes Canasta ist es aber, dass nicht mehr als drei Joker oder Zweier gelegt werden dürfen.
Beispielsweise dürfen keine zwei Joker und zwei Zweier mit drei natürlichen Karten Kombiniert werden. Ein Joker und zwei Zweier oder umgekehrt wäre aber möglich.
Wer ausmachen möchte, also einen Canasta ablegen will, der muss mindestens einen bereits vollständig auf der Hand haben.

Eigene Spielkarten drucken

Beispiel für individuelle Karten

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Punktewertung für Canasta

Werte der einzelnen Spielkarten

Ab wann muss das erste Canasta aufgedeckt werden?

Zu Beginn des Spieles, also wenn noch keine Karten auf dem Tisch offen liegen, benötigt der Spieler mindestens 50 Punkte in seinem Canasta, um diesen auslegen zu dürfen. Auch wenn er mehr als 1500 Punkte auf der Hand hält, muss er ablegen. Haben bereits andere Spieler ein Canasta gelegt, so müssen mindestens 90 Punkte auf der Hand liegen. Liegen bereits Karten auf dem Tisch, so dürfen maximal 3000 Punkte auf der Hand gesammelt werden, ehe diese zwingend abgelegt werden müssen. Auch bei einer Gesamtwertung von 120 muss abgelegt sein.

HAUPTZIEL DES SPIELES: Wer 5000 Punkte während einer Partie erreicht hat, hat das Spiel direkt gewonnen.

Bewertungssystem der einzelnen Spielvorkommnisse:

Ab wann werden Strafpunkte kassiert?

Kartenverteilung

So wird Canasta gespielt

Zuerst müssen die zusammen spielenden Partner festgelegt und die Karten ausgeteilt werden. Die kann willkürlich oder mit System vereinbart werden. Beispielsweise können die Partner mit den höchsten und den niedrigsten Karten jeweils zusammen gesetzt sein. Der Spieler mit der höchsten anfänglich gezogenen Karte gibt den anderen Spielern 11 Karten, alle restlichen 45 Karten liegen auf dem Tisch. Eine Karte wird zu Beginn aufgedeckt. Sollte diese eine rote 3, ein Joker oder ein Zwei sein, so muss eine zweite Karte aufgedeckt werden. Der Kartenstapel bildet den Posso, auch Haufen genannt. Sollte ein Spieler mehr als eine rote Karte erhalten, so muss er diese – sobald dieser an der Reihe ist – offen vor sich auf den Tisch legen und die entsprechende Anzahl neue Karten ziehen.

Zunächst zieht immer der Spieler eine neue Karte, sobald dieser an der Reihe ist. Gespielt wird immer rechts herum. Wer ein Canasta legen möchte, der muss dies vorab ankündigen. Das bedeutet, dass die Karten zunächst offen auf den Tisch gelegt werden müssen. Die Kombinationsmöglichkeiten von echten und unechten Canasta ist den Tabellen oben zu entnehmen. Der Gesamtwert des ersten Spielers der ein Canasta legen möchte muss mindestens 50 Punkte betragen. Auch die Wertungen für das Überschreiten in der Gesamtwertung müssen berücksichtig werden. Legen Sie die Karten zweckmäßig vor sich mit einer leichten aber für die anderen Spieler erkennbaren Staffelung auf den Tisch.

Wer mit einem eigenen Canasta bereits raus gegangen ist, der hat nun die Möglichkeit durch Anlegen beim anderen Canasta diese zu vervollständigen. Hier muss allerdings darauf geachtet werden, dass drei und vier herauszulegenden Karten mindestens zwei natürliche Karten, bei fünf und sechs mindestens drei und bei sieben Blättern mindestens vier natürliche Karten dabei sein müssen. Sobald ein echter oder ein unechter Canasta erreicht ist, muss der Stapel zusammen geschoben und weg gelegt werden. Bei einem echten Canasta muss der Stapel aber mit einer roten Karte, und bei einem unechten mit einer schwarzen natürlichen, gekennzeichnet werden. Auch ein bereits geschlossenes Canasta kann noch ergänzt werden, wenn eine Karte der gleichen Art gezogen wird und dann unter den geschlossenen Stapel gelegt wird. Dies hat zum Ziel das sich die abschließende Gesamtwertung erhöht.

Ausmachen kann ein Spieler nur dann, wenn er selbst alle Karten durch Anlegen oder eigene Canasta-Bildung aus der Hand geben kann und sein Partner schon einen Canasta offen gelegt hat. Hat der Partner noch kein Canasta gelegt, so muss derjenige Partner der fertig machen will, die noch niedrigste Zahl auf der Hand behalten. Auch dann, wenn er dadurch ein Paar zerreißt oder er diese an andere Karten anlegen könnte. Der Partner muss vor dem Ausmachen aber auf jeden Fall um Erlaubnis gefragt werden. Verneint der Partner zu seinem eigenen Vorteil, so darf er das. Beim Ausmachen dürfen sogar drei schwarze Dreien oder zwei schwarze Dreien mit einer wilden Karte gelegt werden. Wer das Spiel beendet gibt dem rechten Spieler die Karten und die nächste Runde beginnt. Bei einer Gesamtwertung von 5000 Punkten ist das Spiel abgeschlossen.



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Die Kartenspiele bestehen aus 110 Karten (Französisches Bild) und können auch fürRommé (und Bridge) verwendet werden.
Soweit nicht abweichend beschrieben, sind die käuflich erwerbbaren Karten aus Karton (festes Papier), der Rücken ist blau und rot, haben die Abmessungen von 59 x 91 mm und sind für Karten-Mischmaschinen geeignet.
Hinweis: Kunststoff-Karten aus Plastik sind zwar deutlich robuster, aber auch deutlich "glatter" und "rutschig" (auch wenn die Karten eine "Struktur" aufweisen), was nicht nur für Kinder ein Problem darstellt. Wir empfehlen daher, die "normalen" Karten zu erwerben, und wenn diese abgenutzt sind, ein neues Blatt zu kaufen (da diese ja recht preisgünstig sind). Eine Alternative sind die Sets mit "Leinenprägung", die wirklich gut in der Hand liegen, aber i.d.R. auch doppelt so teuer sind.

ASS Altenburger

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Kunstleder Etui

Besonderheiten: Bleistift + Block + Regelheft; praktisch für den Urlaub
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Leinenprägung

Besonderheiten: Leinen, sehr griffig
4,6 (von 5) Sternen bei etwa 50 Bewertungen

Kunststoff Etui

Besonderheiten: Robustes Etui
4,7 (von 5) Sternen bei etwa 70 Bewertungen

Große Eckzeichen

Besonderheiten: Für Senioren geeignet
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Karten aus 100% Kunststoff (Plastik)

Besonderheiten: wasserfest & abwaschbar; leicht strukturierte Oberfläche für besseres Handling
4,6 (von 5) Sternen bei etwa 30 Bewertungen

Spielkarten-Kassette

Besonderheiten: Enthält zusätzlich ein Skat-Blatt
4,3 (von 5) Sternen bei etwa 90 Bewertungen