Aufbau: Darts bestehen im Minimum aus einer Spitze (Tip), dem Barrel (Griff), dem Schaft (engl. Shaft) und einem Flight (Flügel; auch Blättchen). Letzteres halten den Wurfpfeil auf Kurs. Jeder Spieler genau drei dieser Pfeile. Man unterscheidet zwei Arten von Darts: Steel-Darts und Soft-Darts.

Aufbau eines Darts
  1. Tip: Besteht aus Kunststoff („Soft“) oder Stahl („Steel“). Steeldarts dürfen bei E-Borads keineswegs verwendet werden, umgekehrt schon. Allerdings bleiben Softdarts in einem Steel-Dartboard nicht so gut stecken.
  2. Barrel: Werden aus Messing („Brass“), Wolfram („Tungsten“), Stahl oder Nickel hergestellt. Bestimmt neben den Flights die Flugeigenschaft. Je dünner (bei gleichem Gewicht, siehe Wolfram dessen Dicht mit der von Gold zu vergleichen ist), je enger können sie auf dem Board gruppiert werden.
  3. O-Ring: ein kleiner Gummiring der verhindern soll, dass sich die Shafts beim Spielen lösen.
  4. Shaft: Es wird bezüglich der Länge unterschieden: erhältlich sind Mini (Thumbnails), x-Short, short, medium und long.
  5. Collar: Wird nur bei Schäften aus Kunststoff benötigt. Er drückt deren Ende zusammen und verbindet so den Flight fest mit dem Shaft.
  6. Flight: Meistens aus Polyester oder Nylon. Wichtig für die Flugeigenschaften ist die Form des Flights. Die Flächenangaben dienen nur der Orientierung, Flights mit einer größeren Fläche haben nicht unbedingt mehr Auftrieb. Bei mehreren Rissen oder Knicken sollte der Flight ausgetauscht werden.
  7. Protector: Schützt den Flight (zum Beispiel beim Aufprall auf den Boden bzw. vor nachfolgenden Darts) und sorgt dafür, dass die Spreizung erhalten bleibt. Wird aus Aluminium oder Nylon hergestellt.

Dart-Spitze

Softdarts

Softtip-Spitzen (E-Point) müssen extrem biege- und bruchfest sein. Und sie müssen möglichst fest sitzen, sich aber auch leicht und schnell auswechseln lassen. Turnierpfeile für Electronic Darts dürfen bis 18 g (max. + 5% produktionsbedingte Toleranz) schwer, und maximal 16,8 cm lang sein (u.a. zum Schutz der Elektronik).

Steeldarts

Steeldarts haben eine Spitze aus Metall und regelgerecht eine Länge von bis zu 30,5 cm bei einem Gewicht von bis zu 50 g. Das Barrel besteht meist aus einer Nickel-Wolfram-Legierung, die ein hohes Gewicht bei einem schmalem Dartkörper ermöglicht. Damit ein Wurf gewertet wird, muss der Dart bis zum Ausrufen der Punktzahl im Dartboard stecken bleiben.

Dart-Griffteil

Das Barrel (Dartkörper) ist für das Gewicht des Pfeils ausschlaggebend. Und dieses wiederum ist wichtig für die Wurfeigenschaften. Es muss gut in den Fingern liegen und darf nicht rutschen. Gerillt, geriffelt oder mit eingraviertem Dekor, aus Messing oder Tungsten (Wolfram) - entscheidend ist Euer individuelles Feeling.

Riffelung

Hinweis: Es gibt Barrel von sehr glatt bis extrem griffig und es ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Am besten ist es für Anfänger mit "normal geriffelt" zu starten, und sich dann (auch je nach Transpiration der Finger) in die eine oder andere Richtung vorzuarbeiten.

Dart-Schaft (Shaft)

Das Verbindungsstück (Längsverbindung) zwischen Dartkörper (Barrel) und Flügelteil (Fly oder Flight) nennt man Schaft (Shaft).
Schäfte werden aus Materialien wie Kunststoff, Stahl oder Aluminium hergestellt. Für einen präzisen Wurf müssen sie formstabil und gerade sein (auch wenn sie häufiger auf dem Boden gelandet sind). Alu-Schäfte verbiegen sich relativ leicht, Kunststoff-Schäfte kaum.

Dart-Flügelteil

Das Fly (Flight) bestimmt die Flugeigenschaft des Darts maßgeblich. Flights gibt es in verschiedenen aerodynamischen Formen (Flugstabilisator). Welche Formgebung für Euren Wurfstil die beste ist, findet Ihr durch Ausprobieren heraus.

Form

Hinweis: Gerade für den Einsteiger sind größere Flights kleineren vorzuziehen. Die Mindestgröße für den Anfang sollte der Diamond, der Standard-Flight, mit knapp 39 cm2 Oberfläche bilden.

Material

Hinweis: Auch wenn zumeist etwas hochpreisiger, empfiehlt sich für den Anfang ein Trainingssatz aus Nylon. Sie sind im Gegensatz zu anderen relativ langlebig und unempfindlich (und haben gute Flugeigenschaften) so dass sich die Investition schnell bezahlt macht.